Über diese Seite

Das Projekt

Die Idee zur Erstellung dieser Webseite ist im Zuge der Teilnahme am {Coding Da Vinci}-Projekt entstanden. Die von der Berlinischen Galerie bereitgestellten Fotodaten haben uns so nachhaltig begeistern können, dass wir unsere persönliche Faszination unbedingt weitergeben wollten.

Unsere beiden Kunsthistorikerinnen sind an der TU der Erschließung und Vermittlung von Architektur fest verpflichtet und bemüht, den Blick auf das leider noch immer größtenteils verkannte bauliche Erbe der Nachkriegszeit positiv zu beeinflussen. Der öffentliche Prozess des Umdenkens ist noch immer im Gange und wird zuletzt wieder häufiger durch neue Ausstellungen, wie jüngst in der Berlinischen Galerie, oder entsprechende Publikationen in den Fokus gerückt. Wir hoffen, mit der Aufarbeitung eines kleinen hier repräsentierten Ausschnittes der Berliner Nachkriegsmoderne zu ihrer Etablierung und vor allem zur Erschließung ihres nicht immer offensichtlichen ästhetischen Wertes beitragen zu können.

Die Daten

Unser Projekt arbeitet mit einem Datensatz aus dem Nachlass der Fotografin Gisela Dutschmann. Diese war 37 Jahre lang am Ostberliner Fotoarchiv mit der Dokumentation der städtebaulichen Entwicklung der DDR beauftragt, und erlebte den Wandel der politischen Maximen entsprechend hautnah mit. Aus dem umfangreichen Bestand ihrer Fotografien ist dieser Datensatz für den {Coding Da Vinci}-Hackathon 2014 von der Berlinischen Galerie ausgewählt worden. Ab September 2015 soll ein Großteil des Fotoarchivs als einzigartiges Dokument der Ost-Berliner Architektur- und Stadtentwicklung online verfügbar sein.

Entschieden hat man sich bei dem vorliegenden Datensatz für einen Schwerpunkt auf solchen Bauprojekten, die exemplarisch für die Gestaltung der "neuen Hauptstadt" der DDR entlang der großen Hauptachse der heutigen Straßen Unter den Linden - Schlossplatz - Karl-Liebknecht-Straße - Alexanderplatz - Karl-Marx-Allee stehen. Die dokumentierten Projekte reichen vom westlichsten Punkt der ehemaligen Prunkstraße Unter den Linden über die Fischerinsel und den Alexanderplatz bis zum neueren Bauabschnitt der Karl-Marx-Allee in der Zeit von 1962 bis 1975.

Die ursprünglich 200 gescannten Karteikarten sind bei flickr mit offener Lizenz verfügbar und daher für jeden frei zu nutzen. Sie stellen als Illustration der Arbeit einer Fotografin ein interessantes Zeitdokument dar. Bei den auf Tonkarton aufgeklebten Fotografien sind entsprechend viele Doppelungen derselben Ansichten, aber auch Fotografien mit markierten und teils beschrifteten Ausschnitten zu finden. Unsere Arbeit bestand nicht nur in der Sichtung aller potentiell verwendbaren Bilder, sondern auch die Selektion der Doppelungen nach besonders aufschlussreichen Perspektiven, Belichtungen, Tiefenschärfe und erkennbaren architektonischen Besonderheiten. So haben wir beispielsweise aus vielen Baustellen-Bildern nur wenige exemplarisch eingebunden. Auch Fotografien zu Bauten, deren Bausubstanz weitestgehend erhalten geblieben ist, wie die Neue Wache oder das Deutsche Historische Museum, haben wir ausgeklammert. Final können wir uns bei der Auswahl der Fotografien nicht von subjektiven Kriterien freisprechen, haben sie aber nach bestem Wissen und Gewissen vorgenommen.

Die Programmierung

Die Website ist in Ruby on Rails und Javascript implementiert, unter verwendung einer PostgreSQL Datenbank. Die Bereitstellung der Seite erfolgt über den PaaS-Anbieter Heroku.

Beim Design der Seite wurde auf Responsiveness geachtet und dafür Bootstrap 3 als Grundlage genommen.

Der Source-Code steht unter GNU GPL v2.0 Lizenz und wird auf GitHub bereitgestellt.

Das Team

Anne Heichler

Konzept
Redaktion

Zhuo-Fei Hui

Progammierung
Web-Design

Christian Knop

Web-Design

Lina Rehork

Konzept
Redaktion